Das Bauernhaus Die Familie Quast lebt und arbeitet seit 1720 auf dem Hof Puurten-Quast in der Nincoper Str. 45. Jacob Quast erwarb den Hof um 1720 von den Erben des Magisters/Probst Johann Hinrich von Finckh. Wie über­liefert und im Querbalken des Giebels geschrieben, brannte das Bauern­haus im Jahre 1777 nieder. Es wurde von den Vormündern des Besitzers Hinrich Quast wieder aufgebaut, da dieser zu der Zeit noch nicht volljährig war. Das Bauernhaus ist auf einer Wurt errichtet und dadurch vor Fluten geschützt - auch vor der Flut von 1962. Unsere Familie und viele Nachbarn mit Ihren Angehörigen sowie deren Vieh suchten Schutz auf dem Hof.
Das Altländer Tor vor dem Hof ließ schon der Probst von Finckh 1683 errichten. Es ist überliefert, dass in der Neuenfelder Kirche zeitgleich Arbeiten von den gleichen Handwerkern ausgeführt wurden. An dem Tor steht der Spruch: ORA ET LABORA: DEUS ADERIT SINE MORA. Sinngemäß lässt sich dieser mit Bete und arbeite: Gott hilf ohne Verzug übersetzen.

In der Durchfahrt ist das Tor mit Löwenköpfen und Trauben verziert, die Löwen sollen die Anwohner und die Ernte schützen. Die Trauben stehen für Fruchtbarkeit.